Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Hundeschule Stay Pawsitive – Training für’s Leben
Stand: August 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Hundeschule Stay Pawsitive – Training für’s Leben und ihren Kunden über Einzeltrainings, Gruppenstunden, Kurse, Workshops, Social Walks, Mantrailing sowie sonstige angebotene Trainings- und Beratungsleistungen.
Sie gelten auch für Buchungen, die über das von der Hundeschule eingesetzte Online-Buchungssystem vorgenommen werden.
2. Teilnahmevoraussetzungen
Teilnehmende Hunde müssen über einen ihrem Alter entsprechenden Impfstatus verfügen, haftpflichtversichert und frei von ansteckenden Krankheiten und Parasiten sein.
Der Hundehalter bzw. Hundeführer ist verpflichtet, die Hundeschule vor Beginn des Trainings über gesundheitliche Einschränkungen sowie bekannte Verhaltensweisen des Hundes zu informieren, soweit diese für die sichere Durchführung des Trainings von Bedeutung sein können.
Dies gilt insbesondere für bekannte Aggressionsproblematiken, Beißvorfälle, ansteckende Erkrankungen oder sonstige Umstände, von denen eine besondere Gefahr für Menschen oder Tiere ausgehen kann.
Auf Verlangen ist ein entsprechender Nachweis, insbesondere der EU-Heimtierausweis bzw. Impfnachweis sowie der Nachweis einer bestehenden Hundehalterhaftpflichtversicherung, vorzulegen.
3. Buchung und Vertragsabschluss
Die Darstellung der angebotenen Leistungen auf der Website oder im Online-Buchungssystem stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde eine verbindliche Buchung für die ausgewählte Leistung ab.
Der Vertrag kommt mit der Buchungsbestätigung durch die Hundeschule bzw. das eingesetzte Buchungssystem zustande.
Vor Abschluss einer Online-Buchung werden dem Kunden die für die jeweilige Buchung geltenden Konditionen sowie diese AGB zugänglich gemacht.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung für die jeweilige Leistung ausgewiesenen Preise.
Die Zahlung erfolgt über die bei der Buchung angebotene oder mit der Hundeschule vereinbarte Zahlungsart.
Wird Barzahlung vor Ort vereinbart, bleibt die Buchung verbindlich. Die vereinbarte Teilnahmegebühr ist spätestens zum jeweiligen Termin zu entrichten.
5. Stornierung durch den Kunden
Die Buchung ist verbindlich.
Eine kostenfreie Stornierung ist bis 5 Tage vor Beginn der gebuchten Leistung möglich.
Bei einer späteren Stornierung oder bei Nichterscheinen wird grundsätzlich die vereinbarte Teilnahmegebühr fällig.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Hundeschule durch die Stornierung oder Nichtteilnahme kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Kann der frei gewordene Platz anderweitig vergeben werden, wird dies entsprechend berücksichtigt.
Bei hierfür geeigneten Angeboten kann nach vorheriger Abstimmung mit der Hundeschule ein Ersatzteilnehmer benannt werden.
Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
6. Absage, Verlegung oder Änderung durch die Hundeschule
Die Hundeschule kann einen Termin aus wichtigem Grund absagen, verlegen oder verschieben. Dies gilt insbesondere bei Erkrankung des Trainers, ungeeigneten oder gefährlichen Wetterbedingungen, behördlichen Anordnungen oder sonstigen Umständen, die eine sichere oder ordnungsgemäße Durchführung verhindern.
Bei einer Verlegung oder Verschiebung wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.
Kann eine bereits bezahlte Leistung endgültig nicht erbracht werden, wird die für diese Leistung entrichtete Teilnahmegebühr erstattet.
Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7. Verantwortung des Hundehalters bzw. Hundeführers
Der Hundehalter bzw. Hundeführer bleibt während des gesamten Trainings für die Beaufsichtigung, Führung und Sicherung seines Hundes verantwortlich.
Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn der Hundehalter bzw. Hundeführer Handlungen aufgrund einer Trainingsanweisung des Trainers durchführt.
Der Hund ist so zu führen und zu sichern, dass vermeidbare Gefährdungen von Menschen, anderen Tieren oder Sachen verhindert werden.
Sicherheitsrelevanten Anweisungen des Trainers ist Folge zu leisten.
Der Hundehalter bzw. Hundeführer ist verpflichtet, die für seinen Hund geltenden gesetzlichen und behördlichen Vorgaben einzuhalten.
8. Ausschluss vom Training
Die Hundeschule kann Teilnehmer oder Hunde vom Training oder einer Veranstaltung ausschließen, wenn insbesondere
- von dem Hund oder Teilnehmer eine erhebliche Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht,
- für die sichere Durchführung relevante Informationen verschwiegen wurden,
- der Trainingsablauf erheblich gestört wird,
- sicherheitsrelevanten Anweisungen des Trainers trotz Aufforderung nicht Folge geleistet wird oder
- gegen die in diesen AGB festgelegten tierschutzrechtlichen Grundsätze verstoßen wird.
Bei einer unmittelbaren Gefährdung von Menschen oder Tieren ist ein sofortiger Ausschluss möglich.
Gesetzliche Rechte beider Vertragsparteien bleiben unberührt.
9. Haftung und Eigenverantwortung
Die Teilnahme an Trainings, Kursen, Workshops, Social Walks und sonstigen Veranstaltungen erfolgt unter eigener Verantwortung des Hundehalters bzw. Hundeführers.
Der Hundehalter bzw. Hundeführer bleibt während der gesamten Veranstaltung für die Beaufsichtigung, Führung und Sicherung seines Hundes verantwortlich.
Für Schäden, die durch einen teilnehmenden Hund verursacht werden, gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen. Die gesetzliche Verantwortung des Tierhalters bzw. Hundeführers wird durch die Teilnahme am Training nicht auf die Hundeschule oder deren Trainer übertragen.
Die Hundeschule haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Hundeschule, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Für sonstige Schäden haftet die Hundeschule unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Hundeschule für sonstige Schäden nur in Höhe des vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schadens.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung der Hundeschule für sonstige Schäden bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt
10. Leinenpflicht und Sicherheit
Während des Trainings besteht grundsätzlich Leinenpflicht, sofern der Trainer nicht ausdrücklich etwas anderes anordnet.
Das Ableinen eines Hundes erfolgt ausschließlich nach vorheriger Freigabe durch den Trainer.
Die Hundeschule kann aus Sicherheitsgründen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verlangen.
11. Tierschutz, Trainingsmethoden und Trainingsmittel
Bei der Hundeschule Stay Pawsitive steht ein tierschutzkonformer und fairer Umgang mit dem Hund im Mittelpunkt.
Die Anwendung von tierschutzwidrigen Trainingsmethoden, Trainingsmitteln oder sonstigen Hilfsmitteln ist während sämtlicher Trainings, Kurse, Workshops und Veranstaltungen der Hundeschule untersagt.
Dies gilt insbesondere für Methoden oder Hilfsmittel, die dem Hund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, ihn erheblich in Angst versetzen oder deren Anwendung gegen geltende tierschutzrechtliche Vorschriften verstößt.
Die Hundeschule ist berechtigt, die Anwendung ungeeigneter oder tierschutzwidriger Trainingsmittel und Methoden unverzüglich zu untersagen.
Wird ein untersagtes Trainingsmittel oder eine untersagte Trainingsmethode trotz Aufforderung weiterhin eingesetzt, kann der Teilnehmer vom weiteren Training oder von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.
Bei einem schwerwiegenden Verstoß oder einer unmittelbaren Gefährdung des Tierwohls kann ein sofortiger Ausschluss erfolgen.
Gesetzliche Rechte und Pflichten bleiben unberührt.
12. Ausrüstung
Je nach Trainingsform kann geeignete Ausrüstung, beispielsweise ein gut sitzendes Brustgeschirr, eine Führleine, Schleppleine oder gegebenenfalls ein geeigneter Maulkorb, erforderlich sein.
Die für das jeweilige Training benötigte Ausrüstung wird den Teilnehmern vorab mitgeteilt oder vom Trainer aus Sicherheits- oder Trainingsgründen festgelegt.
13. Verunreinigungen
Hinterlassenschaften des eigenen Hundes sind vom Hundehalter bzw. Hundeführer unverzüglich zu beseitigen.
Dies gilt sowohl auf dem Trainingsgelände als auch bei Trainings und Veranstaltungen im öffentlichen Raum.
14. Trainingserfolg
Ein bestimmter Trainingserfolg oder eine bestimmte Verhaltensentwicklung des Hundes wird nicht geschuldet und kann nicht garantiert werden.
Die Entwicklung eines Hundes hängt insbesondere von seinen individuellen Voraussetzungen, bisherigen Erfahrungen, seinem Gesundheitszustand, seinem Umfeld sowie von der regelmäßigen und angemessenen Umsetzung der Trainingsinhalte im Alltag ab.
15. Mitwirkungspflichten und digitale Fragebögen
Der Hundehalter bzw. Hundeführer ist verpflichtet, für das Training relevante Informationen über seinen Hund wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Zur Vorbereitung oder Durchführung von Trainings- und Beratungsleistungen kann die Hundeschule digitale Fragebögen und Formulare einsetzen.
Soweit bestimmte Angaben für die Vorbereitung oder sichere Durchführung der gebuchten Leistung erforderlich sind, wird hierauf beim jeweiligen Formular hingewiesen.
Für einen nachhaltigen Trainingserfolg ist die regelmäßige und angemessene Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Trainingsmaßnahmen außerhalb der Trainingsstunden erforderlich.
16. Foto- und Videoaufnahmen
Eine Veröffentlichung von Foto- oder Videoaufnahmen, auf denen Teilnehmer identifizierbar sind, für Werbung, Website oder Social Media erfolgt nicht allein auf Grundlage dieser AGB.
Soweit hierfür eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert eingeholt.
Eine erteilte Einwilligung ist freiwillig und kann im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
17. Datenschutz und digitale Dienste
Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Für Online-Buchungen sowie digitale Fragebögen und Formulare können externe Dienstleister, insbesondere Bookicorn und Typeform, eingesetzt werden.
Einzelheiten zu Zweck, Umfang, Rechtsgrundlage, Empfängern und gegebenenfalls stattfindenden Drittlandübermittlungen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung der Hundeschule und den Datenschutzinformationen der jeweiligen Anbieter.
18. Widerrufsrecht und Verbraucherrechte
Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
Soweit dem Kunden bei einem Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, gelten die gesetzlichen Bestimmungen und die hierzu bereitgestellten Informationen.
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen besteht nach Maßgabe von § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht, wenn für die Erbringung der Leistung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist.
Die in Ziffer 5 eingeräumte Möglichkeit zur kostenfreien Stornierung bis 5 Tage vor Beginn bleibt hiervon unberührt.
19. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
Für den Gerichtsstand gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
